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2. Herren
Herren 2: Hart erkämpfter Punkt trotz schmalem Kader
Am vergangenen Samstag stand für uns die lange Fahrt nach Stadtlohn an. Nachdem wir hier im letzten Jahr die Punkte ähnlich früh in der Saison mit einer 1-Tor-Niederlage liegen lassen mussten, wollten wir dieses Jahr einfach zwei Tore mehr werfen. Das sollte nur halb gelingen.
Aber der Reihe nach:
Zunächst mussten wir nämlich einige Ausfälle verkraften. Abwehr-Recke Matti zog sich kurz vorher eine Fraktur in der Hand zu und nur wenige Minuten vor Anpfiff wurde Till aus der Bereitschaft zur Arbeit abkommandiert.
Da standen wir also, mit unserem kurzen Hemd und noch sieben wirklich fitten Feldspielern auf der Bank. An dieser Stelle ein großer Dank an Kretsche und Joo, die sich aktuell nach längerer Verletzung wieder in die Mannschaft kämpfen und für kurzzeitige Entlastung sorgen konnten.
Keine rosigen Grundvoraussetzungen, aber kein Grund, klein beizugeben. Nichtsdestotrotz gehörten die ersten 15 Minuten klar den Hausherren. Diese fanden immer wieder Lücken in unserer zuletzt so gelobten Abwehr und schlossen gnadenlos ab. In dieser Situation, mit fünf Toren hinten dran, kam uns Ben schließlich zur Hilfe und bekam hin und wieder die Finger an den Ball, sodass wir über ein paar schnelle Tore langsam wieder Boden gutmachen konnten. Stadtlohn machte den Gangwechsel nahtlos mit und eine regelrechte Torschlacht im Vollgas-Modus entstand, bis wir uns schließlich auf drei Tore absetzen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken konnten.
Mit 16:18 ging es in die Kabine und für uns stand eines fest: Nicht locker lassen und immer weiter. So sollte sich die zweite Halbzeit dann auch ereignen. Ein munteres Auf und Ab, mal mit unserer Führung, mal hatten die Stadlohner die Nase vorn. Dabei wurde die Gangart noch einmal deutlich rauer und insbesondere Gero musste mehrere schmerzhafte Treffer hinnehmen.
Zum Schluss sollte es dann ein richtiger Krimi werden. In der 58. Minute kam Stadtlohn noch einmal in Führung, gut eine Minute vor Schluss konnte Jonas das Blatt wenden.
Was folgte, waren 60 Sekunden Handball-Wahnsinn, an deren Ende ein Freiwurf über die Latte flog und ein Ergebnis stand, mit dem zwar niemand zu 100 % zufrieden sein konnte, das dem Spiel aber sehr gerecht wurde.
Wir sind stolz auf einen großartigen Fight, eine starke Mannschaftsleistung und freuen uns über den nächsten Punkt. Nächste Woche geht es dann zu Hause gegen den alten Rivalen Ascheberg, die wieder neu in der Liga sind.
Wir freuen uns auf eure zahlreiche Unterstützung.
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