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13.09.2013
1. Herren
WN vom 13.09.2013: Das Rennen ist „offener denn je“ - Interview mit Diethard von Boenigk

Die Handballer des ASV Senden starten in ihre zweite Oberliga-Saison. Für Diethard von Boenigk ist klar: Es zählt nur der Klassenerhalt. Das erklärt der ASV-Trainer im Interview.

Mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger TuS Volmetal startet der ASV Senden am Sonntag (18 Uhr, Neue Halle) in seine zweite Saison in der Handball-Oberliga. Diethard von Boenigk trainiert den ASV seit 2010. Im Interview mit WN-Sportredakteur Ralf Aumüller spricht der 57-jährige Lehrer aus Münster über die Saisonziele, die Sendener Neuzugänge, die neuen Deckungsvarianten und den großen Kreis der Meisterkandidaten.

Wie war die Saisonvorbereitung beim ASV Senden?

Von Boenigk: So mittelprächtig. Aus verschiedenen Gründen hatten wir zu keinem Zeitpunkt komplett alle Spieler dabei. Wir hatten aber in den knapp 40 Einheiten eine durchgängig ordentliche Beteiligung. Das war in Ordnung. Ich bin froh, dass es losgeht.

Die Mannschaft ist also startklar?

Von Boenigk: Wir sind auf einem guten Weg, die Jungs haben genug trainiert. Die Frage ist, ob die Automatismen in der Defensive, unserem Prunkstück, so greifen, wie sie mit Jens Giesbert und Jan-Henrik Franetzki gegriffen haben (Giesbert hat den ASV verlassen, Franetzki fehlt in der Hinrunde; Anmerkung der Redaktion).

Sie wollen verstärkt eine 6-0-­Deckung spielen lassen?

Von Boenigk: Wir haben verschiedene Optionen in einer 6-0- oder 3-2-1-Deckung. Die 6-0-Deckung hat in der Vorbereitung ganz ordentlich geklappt, wir müssen aber weiter daran arbeiten. Das ist die schwierigste Deckung, die man spielen kann.

Aber die offensive Deckung hat in der vergangenen Saison vielen Mannschaften Probleme bereitet.

Von Boenigk: Das stimmt. In der Hinrunde konnten wir damit viele Mannschaften überraschen. In der Rückrunde hatten sich aber schon einige Trainer etwas dagegen einfallen lassen. Wir mussten jetzt eben auf die personellen Veränderungen reagieren. Weil Jan-Henrik Franetzki in der Hinrunde fehlt, ist es ganz schwierig für uns.

Wie lautet Ihr Saisonziel?

Von Boenigk: Wir wollen drei Mannschaften finden, die am Ende hinter uns stehen. Ich denke, dass die Liga sehr ausgeglichen ist, was die Aufgabe für uns nicht einfacher macht. Wir wollen in der Hinserie, wenn wir nicht auf Jan-Henrik Franetzki zurückgreifen können, schon den einen oder anderen Punkt holen. Alles andere als der Klassenerhalt wäre als Saisonziel vermessen. Wir haben alle Möglichkeiten, nicht bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen. Dafür müssen wir aber immer am Limit spielen, sonst wird es schwer.

Wer sind die Abstiegskandidaten?

Von Boenigk: Das kann ich nicht beurteilen. Es wird sicherlich die eine oder andere Überraschung geben. Sowohl oben als auch unten in der Tabelle wird es offener denn je.

Wer ist Meisterfavorit?

Von Boenigk: Ich glaube nicht, dass sich eine Mannschaft so früh absetzen wird wie in der letzten Saison. Zu den Aufsteigern Möllbergen und Volmetal kann ich nicht viel sagen. Die werden ja schon als Mitfavoriten gehandelt. Ich glaube, dass es bis zum Saisonende spannend bleibt. Mit Spenge gibt es eine routinierte Truppe, mit Nordhemmern eine ganz starke, mit Soest eine sehr beständige. Bei Möllbergen muss man abwarten. Das sind die Mannschaften, die neben Ahlen um den Aufstieg mitspielen. Das sind zumindest die Truppen, die sich nicht unten wiederfinden werden.

Wie macht sich Neuzugang Manuel Honerkamp?

Von Boenigk: Er ist ein sehr unspektakulärer, aber sehr effektiver Spieler. Er ist schwer am Kreis zu verteidigen und in der Deckung variabel.

Und Manuel Schürkamp?

Von Boenigk: Auch mit ihm haben wir einen guten Griff getan, aber im Moment beschäftigt er sich sehr viel mit seinem Jura-Examen. Er hat einen sehr guten Wurf und ist ein sehr schneller Spieler. Er hat aber natürlich noch Möglichkeiten nach oben. Er ist auf einem guten Weg – genau wie Dennis van Wesel, den wir fest aus der zweiten Mannschaft hochgezogen haben.

Was fehlt der Mannschaft noch?

Von Boenigk: Was ihr sicherlich noch fehlt, ist eine Form von Abgezocktheit. Das kann man nicht trainieren, das bringt die Praxis. Und es fehlt manchmal noch ein Lautsprecher auf dem Feld, der das Ganze in die richtige Richtung bringt, wenn es mal nicht läuft. Aber auch das ist eine Frage von Erfahrung.

Wo hat sich die Mannschaft in dem ersten Jahr Oberliga weiterentwickelt?

Von Boenigk: Wir haben im Gegensatz zur Verbandsliga auch mal knappe Spiele für uns entschieden. In der Verbandsliga konnten wir ja nur hoch gewinnen oder knapp verlieren. Die Truppe hat gemerkt, dass sie die Spiele hinten gewinnt. Das war auf jeden Fall im letzten Jahr so. Ob das auch in diesem Jahr so sein wird, müssen wir abwarten. Weiterentwickelt hat sich die Mannschaft auch in ihrem Verhalten gegenüber den Schiedsrichtern.

 

Quelle: http://www.wn.de/Lokalsport/Senden/Handball-Oberliga-Interview-mit-Diethard-von-Boenigk-Das-Rennen-ist-offener-denn-je


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